Die Erschließung der Kohlefelder veränderte das Gesicht des landwirtschaftlich geprägten Gebietes grundlegend.
Mit dem Aufstieg des Bergbaus nach 1870 explodierte die Bevölkerungszahl und Eving wuchs bis Ende des 19. Jahrhunderts auf über 14.000 Einwohner.
Die Zeche prägte über 112 Jahre lang das politische, wirtschaftliche, gesellschaftliche und kulturelle Leben im Stadtteil. Während dieser Zeit lockte die Zeche und Kokerei Minister Stein viele Menschen unterschiedlicher Nationalitäten in den Stadtteil.
Stillegung der Zeche im Jahr 1987
Mit der Stillegung der Zeche Minister Stein 1987, als letzte in Dortmund noch in Betrieb befindliche Anlage, gehörte eine mehr als 700 jährige Bergbaugeschichte der Vergangenheit an.
Allein diese Zeche hat in Hochzeiten 2,2 Mio. Tonnen Kohle gefördert und 4.000 Menschen Lohn und Arbeit gegeben. Die wirtschaftliche Monostruktur dieses Stadtteils führte zu einer hohen Abhängigkeit und Identifikation mit dem Bergbau. Mit der vollzogenen Reaktivierung des ehemaligen Zechengeländes wurden die städtebaulichen Defizite beseitigt und ein neues soziokulturelles und ökonomisches Stadtteilzentrum geschaffen.